Donnerstag, 16. Februar 2012

I´m listening to the sound of life.

Hey ihr Lieben!

Ich weis, das hat nichts zu tun mit Fotos oder irgendetwas 
persönliches aber wir müssen bis morgen (17.02.2012) 
eine Kurzgeschichte zum Thema Grenzüberschreitung verfassen. 
In meiner Geschichte sind persönliche, auch nicht so erfreuliche 
Erfahrungen mit eingeflossen.

Ich hoffe sie gefällt euch.


Grüßchen eure Nathalie




Die Ohrknöpfe

Babum…Babum…Babum… In gleichmäßigen Abständen schlägt mein stark durchblutetes Herz. 
In Impulsen spüre ich, wie das Blut durch meinen Körper fließt. Unkontrolliert werden meine Arme 
und Beine von der mitreißenden Musik in seinen Bann gezogen. Meine Augenlider sind geschlossen 
und werden unregelmäßig von den Regenbogenfarbigen Lichtstrahlen heimgesucht. Durch meine 
Ohren fließt ein satter Strom von ausgefüllten schweren Beats, die zugleich durch meinen gesamten 
Körper fahren. In meinen Gedanken befindet sich absolute Leere und Stille. An manchen Stellen 
meines Korpus fühle ich die leichten Berührungen der Menschenmenge um mich herum. Sie sind 
warm und schwitzig, jedoch überhaupt nicht ekelerregend. In dem glaube daran, dass meine Eltern 
denken ich sei auf einer kleinen Übernachtungsparty lasse ich mich weiterhin von der Musik leiten. 
Auch wenn ich mit meinen Freunden hier her kam, empfinde ich nicht das Gefühl auf sie eingehen 
zu müssen. Metal und ich sind doch eins und niemand kann diesen Bund brechen. Selbst wenn 
Liedwechsel passierte, in meinem Kopf habe ich immer noch den einen gleichen Rhythmus. 
Doch der Genuss der Musik wird schnell unterbrochen. Nun öffne auch ich schweren Herzens 
meine Augen. Verwirrt zucken sie über die springende und tanzende Menge. Der Sound der anderen 
Musik hörte sich dumpf und nichtssagend an. Meine vorher noch unkontrollierbaren Hände, tasten 
sich zu meinen Ohren. Ich spüre kleine Wölbungen, die meinen Gehörgang versperren. Mit leichtem 
Druck ziehe ich sie heraus und sofort erfüllt die andere nervtötende Elektro-Musik meinen Körper. 
In mir steigt leichte Übelkeit auf, die durch hämmernde Kopfschmerzen verstärkt wird. In Panik 
versuche ich mich durch die Menschenmasse zu quetschen. Die vorher noch sanften angenehmen 
Berührungen fühlen sich jetzt an als ob sie die Absicht hätten mich zu zerquetschen. Die zu 
den Berührungen zugehörigen Menschen schauen mich mit durchdringenden und bösen Blicken 
an. Ihre Gesichter verzerren sich zu Grimassen die sich über mich lustig zu machen scheinen. 
Ebenfalls wie das Licht, diese schnellen Lichtwechsel bohren sich in meine Stirn wie Dolche. Ich 
bin den Tränen nahe. Nach Minutenlanger Tortur, so kam es mir vor, erlange ich den 
Tanzflächenrand. Meine Augen forsten nach dem Ausgangsschild und schon gefunden haste 
ich zur schweren Metalltür hin. Ich setze meine ganze Muskelkraft ein und rette mich aus 
dem Saal voller Fratzen und Übelkeiterregender Musik. Meine Ohrknöpfe baumeln verwirrt 
an meinem Hals. Ich streife meinen Musik Player aus meiner  rechten Hosentasche und 
stelle fest, dass er ausgegangen war als ich mich auf der Fläche befand. Am besten wäre 
es mich nach Hause zu schleppen und meinen Eltern zu sagen, dass ich mit meinen 
Freundinnen Streit hatte, da sie sich wundern würden, weshalb ich schon so früh erscheine.



Kommentare:

  1. Dein Blog ist wirklich wundervoll!♥♥
    Schau doch mal bei meinem Blog vorbei, würde mich wirklich freuen,
    und kurze Frage: Wie gefällt dir speziell mein jüngst gepostetes Foto?
    ♡ xoxo
    wieczorama Fotoblog

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  2. hey :) echt süßer blog! lust auf gegenseitiges verfolgen? ich mache dann mal den anfang ♥ www.soulsistersnow.blogspot.com

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